Wie groß ist der Wasserfußabdruck eurer Produktion?

Fragst du dich, was deine Produktion mit den wachsenden Wasserproblemen in Ländern mit einer starken Textilindustrie zu tun hat?

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Entdecke die verborgenen Auswirkungen unserer Kleidung und unseres kollektiven Konsums auf die weltweiten Wasserressourcen.


Unser Wasser durchläuft unaufhörlich einen zyklischen Prozess. Tatsächlich entsprechen nur 2,5% unserer blauen Ressourcen Süßwasser.

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Mit der zunehmenden Kommerzialisierung von Süßwasser als Ressource, die durch den internationalen Handel beeinflusst wird, stehen immer mehr Regionen vor der Herausforderung, ihre (verbleibenden) Wasserressourcen effizient und nachhaltig zu verwalten und zu schützen.

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Wasser ist nicht nur für den persönlichen Trinkwasserbedarf notwendig, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in der Produktion von Waren und Dienstleistungen.

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Der Lebenszyklus eines Kleidungsstück

Um Wasserrisiken effektiv zu begegnen, ist es entscheidend zu verstehen, wann, wo und wie sie entstehen. Erfahre mehr über den textilen Lebenszyklus und dessen häufigsten Auswirkungen auf unsere globalen Wasserressourcen. 

[ 01 ]

Produktentwicklung und Design

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[ 02 ]

Beschaffung von Rohstoffen

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[ 05 ]

Färben und Ausrüsten

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[ 08 ]

Gebrauch

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[ 07 ]

Vertrieb

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[ 03 ]

Verarbeitung von Rohstoffen

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[ 04 ]

Stricken und Weben

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[ 06 ]

Konfektion

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[ 09 ]

END OF LIFE

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[ 10 ]

LOGISTIK

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Der Wasserfußabdruck

Während Aussagen wie, "Baumwolle hat im weltweiten Durchschnitt einen Wasserfußabdruck von 9.113 Litern/Kg" für uns als Einzelpersonen wertvolle erste Erkenntnisse bieten, sind solche globalen Durchschnittswerte gefährlich für Modelabels. Der Produktions-Kontext ist hier entscheidend, da der Wasserfußabdruck je nach spezifischen Produktionsszenarien variieren kann.

Die Bewertung des Wasserfußabdruck eines Kleidungsstücks erfordert eine sorgfältige Analyse der Lieferkette, um die Auswirkungen auf die Umwelt, die Biodiversität und die Menschen vor Ort genau zu verstehen. Globale Durchschnittswerte können nicht alle Produktionsszenarien abdecken, und Studien, die sich auf die spezifische Produktion eines Labels beziehen, können unterschiedliche Ergebnisse liefern.

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Materialien: Wie die Fasern in unserer Kleidung die Wasserressourcen beeinflussen

Zwar gibt es keine vollkommen nachhaltige Faser, aber die Bewertung der Umweltauswirkungen eines Materials ist der Schlüssel zur Reduzierung der Gesamtauswirkungen eines Produkts. Da die Auswirkungen eines Materials auf das Wasser je nach Herkunft sehr unterschiedlich sein können, ist es entscheidend, dass Unternehmen eine individuelle Analyse für ihre spezifische Lieferkette durchführen.

Zwar gibt es keine vollkommen nachhaltige Faser, aber die Bewertung der Umweltauswirkungen eines Materials ist der Schlüssel zur Reduzierung der Gesamtauswirkungen eines Produkts. Da die Auswirkungen eines Materials auf das Wasser je nach Herkunft sehr unterschiedlich sein können, ist es entscheidend, dass Unternehmen eine individuelle Analyse für ihre spezifische Lieferkette durchführen.

POLYESTER

Polyester ist die weltweit am häufigsten verwendete Faser und machte im Jahr 2022 etwa 54 % der weltweiten Faserproduktion aus.[1] Der Wasserverbrauch bei der Herstellung von Polyesterfasern ist relativ gering (es wird Dampf und Kühlwasser verwendet), hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Wasserqualität. In einer Studie wurde festgestellt, dass der Wasserfußabdruck von Polyesterfasern je nach Herstellung und gewünschtem Ergebnis (Filament- oder Stapelfaser) zwischen 50.690 und 71.409 Litern pro Kilogramm Faser schwankt.[2] Da es sich bei Polyester um eine Faser auf Erdölbasis handelt, sind über 99 % des Wasserverbrauchs auf die Wasserverschmutzung im Zusammenhang mit der Erdölförderung zurückzuführen.[3] Bei der Erdölförderung fällt sogenanntes “produced water” (produziertes Wasser) an, das verschiedene Schadstoffe enthält. Die Behandlung oder Verdünnung dieses Wassers mit großen Mengen Süßwasser ist notwendig, um zu gewährleisten, dass es wieder in die Umwelt zurückgelassen werden kann. Gängige Praktiken sind hier die Rückleitung in den Boden, die Behandlung des Wassers zur Wiederverwendung oder die Verdunstung.[4] Darüber hinaus ist besorgniserregend, dass Mikroplastik beim Waschen synthetischer Materialien in das Abwasser gelangt: Studien zufolge sind synthetische Textilien für 8 % bis 35 % des gesamten Mikroplastiks verantwortlich, das in unseren Gewässern gefunden werden kann.[5] [6]

REC. POLYESTER
REC. BAUMWOLLE
BAUMWOLLE
VISCOSE
REC. CELLULOSE F.
WOLLE
REC. WOLLE
LEDER
REC. LEDER

POLYESTER

Polyester ist die weltweit am häufigsten verwendete Faser und machte im Jahr 2022 etwa 54 % der weltweiten Faserproduktion aus.[1] Der Wasserverbrauch bei der Herstellung von Polyesterfasern ist relativ gering (es wird Dampf und Kühlwasser verwendet), hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Wasserqualität. In einer Studie wurde festgestellt, dass der Wasserfußabdruck von Polyesterfasern je nach Herstellung und gewünschtem Ergebnis (Filament- oder Stapelfaser) zwischen 50.690 und 71.409 Litern pro Kilogramm Faser schwankt.[2] Da es sich bei Polyester um eine Faser auf Erdölbasis handelt, sind über 99 % des Wasserverbrauchs auf die Wasserverschmutzung im Zusammenhang mit der Erdölförderung zurückzuführen.[3] Bei der Erdölförderung fällt sogenanntes “produced water” (produziertes Wasser) an, das verschiedene Schadstoffe enthält. Die Behandlung oder Verdünnung dieses Wassers mit großen Mengen Süßwasser ist notwendig, um zu gewährleisten, dass es wieder in die Umwelt zurückgelassen werden kann. Gängige Praktiken sind hier die Rückleitung in den Boden, die Behandlung des Wassers zur Wiederverwendung oder die Verdunstung.[4] Darüber hinaus ist besorgniserregend, dass Mikroplastik beim Waschen synthetischer Materialien in das Abwasser gelangt: Studien zufolge sind synthetische Textilien für 8 % bis 35 % des gesamten Mikroplastiks verantwortlich, das in unseren Gewässern gefunden werden kann.[5] [6]

REC. POLYESTER

REC. BAUMWOLLE

BAUMWOLLE

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WOLLE

REC. WOLLE

LEDER

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Unser Wasser durchläuft unaufhörlich einen zyklischen Prozess. Tatsächlich entsprechen nur 2,5% unserer blauen Ressourcen Süßwasser.

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Der Lebenszyklus eines Kleidungsstück

Um Wasserrisiken effektiv zu begegnen, ist es entscheidend zu verstehen, wann, wo und wie sie entstehen. Erfahre mehr über den textilen Lebenszyklus und dessen häufigsten Auswirkungen auf unsere globalen Wasserressourcen. 

[ 01 ]

Produktentwicklung und Design

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[ 02 ]

Beschaffung von Rohstoffen

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[ 05 ]

Färben und Ausrüsten

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[ 08 ]

Gebrauch

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[ 07 ]

Vertrieb

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[ 03 ]

Verarbeitung von Rohstoffen

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[ 04 ]

Stricken und Weben

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[ 06 ]

Konfektion

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[ 09 ]

END OF LIFE

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LOGISTIK

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Unser Wasser durchläuft unaufhörlich einen zyklischen Prozess. Tatsächlich entsprechen nur 2,5% unserer blauen Ressourcen Süßwasser.

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Vertrieb

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Gebrauch

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[10]

LOgisTIK

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Diese Website wurde von der NGO Drip by Drip entwickelt und von Daniela Gomes, Ali Azimi & Daniel Ternes gestaltet und umgesetzt.

Finanziert von Engagement Global mit Mitteln des BMZ.

Für Fragen, Feedback, Anfragen kontaktieren Sie bitte Drip by Drip unter mail@dripbydrip.org.

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